Fragen und Antworten

Alles Wissenswerte übersichtlich gesammelt.

Generelles zu E-Mobilität

kW und kWh - Verwechselungsgefahr nicht ausgeschlossen

Der Verbrauch an Kraftstoff wird bei einem Benziner oder Diesel in der Regel in Litern gemessen. Wie ist das bei einem Elektrofahrzeug?
Die benötigte Energie, z.B. der Verbrauch auf 100km, wird in kWh (Kilowattstunden) gemessen.

kW bezeichnet die elektrische Leistung mit welcher ein Fahrzeug geladen werden kann. Simpel gesagt geht es darum: Wie schnell bekomme ich den Strom in die Batterie des Fahrzeugs. Das hängt natürlich immer von der Ladeleistung ihres Fahrzeugs ab und sollte beim Kauf eines E-Fahrzeugs berücksichtigt werden.

Unterschied zwischen AC und DC?

AC (engl.: Alternating Current) steht für Wechselstrom und
DC (engl.: Direct Current) steht für Gleichstrom. Die meisten E-Fahrzeuge können sowohl Gleichstrom als auch Wechselstrom laden.

Das was zu Hause aus Ihrer Steckdose kommt ist Wechselstrom. Aber es gibt selbstverständlich auch Wechselstrom-Ladesäulen. In der Regel haben diese eine Anschlussleistung von bis zu 22kW.

Was braucht so ein Elektroauto denn im Schnitt?

Das kommt natürlich, wie bei anderen Autos auch, auf die Größe, das Gewicht, den cw-Wert (die Windschnittigkeit) sowie Leistung und Effizienz des Motors an (selbstverständlich gibt es noch viele weitere Faktoren). In der Regel liegt der Verbrauch zwischen 12 und 22kWh, kann bei größeren Fahrzeugen aber auch schnell die 25kWh überschreiten.

Wie funktioniert das Laden an einer öffentlichen Ladesäule?

So einfach funktioniert das Laden:

1. An der Ladesäule anmelden Um einen Ladevorgang zu starten, authentifizieren Sie sich mit unserer Mobilitäts-App an dem Ladepunkt. Oder halten Sie alternativ Ihre EnBW ODR MobilityMe Ladekarte an das Kartensymbol an der Ladesäule.

2. Anschließen und auftanken Folgen Sie nun den Anweisungen der App. Der Lademonitor zeigt Ihnen den Fortschritt des Ladevorgangs und informiert Sie über die Lademenge. Wenn Sie mit der EnBW ODR Ladekarte laden, warten Sie, bis das Display die Anforderung "Karte akzeptiert, Kabel anstecken" oder „Blende öffnen, Kabel anschließen" anzeigt. Schließen Sie Ihr Elektroauto an die Ladesäule an. Schon geht's los – der Strom fließt.

3. Ladevorgang beenden Wenn Sie in der MobilityME App den "Ladevorgang beenden"-Button antippen, wird der Ladevorgang beendet. Ziehen Sie den Stecker ab und schließen Sie die Klappe. Wenn Sie zum Laden Ihre Ladekarte nutzen, halten Sie diese zum Beenden des Ladevorgangs wieder auf das Kartensymbol an der Ladesäule. Jetzt können Sie den Stecker entfernen und die Klappe schließen. Auf dem Display sehen Sie die Anschlussdauer und die Ladekosten.

mobilityME

Ist die App kostenlos?

Ja, unsere Mobilitäts-App ist kostenlos für alle mobilen Endgeräte, und sie wird auch kostenlos bleiben. Das Einzige, was sich ändert: Wir erweitern die Anwendung nach und nach um weitere nützliche Funktionen. Es lohnt sich also, sie zu installieren.

Gibt es Ladesäulen, die mit der App nicht kompatibel sind?

Die EnBW ODR MobilityMe App zeigt Ihnen neben den eigenen alle kompatiblen Ladestationen aus dem Roaming-Verbund an. Eine entsprechende Filterung kann man in der App vornehmen.

Wie funktioniert das Freischalten der Ladesäule durch die App?

Nachdem Sie Ihr Elektroauto mit dem Ladepunkt per Ladekabel verbunden haben, wählen Sie den Ladepunkt in der App aus und starten das Laden indem Sie auf den "Jetzt laden" Button tippen. Wählen Sie dann Ihre bevorzugte Bezahlmethode aus und klicken Sie dann auf "Start". Damit wird die Verbindung hergestellt und der Ladevorgang beginnt. Wenn Sie den "Ladevorgang beenden"-Button antippen, wird der Ladevorgang beendet.

Informiert mich die App, wenn der Ladevorgang beendet ist?

Ja. Die EnBW ODR mobilityME App sendet Ihnen eine Push-Mitteilung über den Beginn und das Ende von Ladevorgängen. Ausnahme: Sie brechen den Ladevorgang selbst ab.

Wie wird der Ladevorgang abgerechnet?

Mit der EnBW ODR mobilityME App bezahlen Sie komfortabel per SEPA-Lastschrifteinzug. Die Kosten des Ladevorgangs werden Ihnen jederzeit in der App unter Ladevorgänge und die der vergangenen Monate unter "Rechnungen" angezeigt. Am Ende des Monats werden die Ladekosten automatisch abgebucht. Sie verwenden eine mobilityME Ladekarte? Hier beenden Sie den Ladevorgang, indem Sie die Karte an das Kartensymbol der E-Ladesäule halten. Auf dem Display sehen Sie die geladene Menge in kWh.

mobilityME Business

Warum gelten für Gewerbekunden andere Preise?

Wir versuchen für unsere Kunden ein attraktives Fahrstromangebot mit festen kWh Preisen und einem großen Roaming-Netz anzubieten, sodass Sie Ihr Fahrzeug auch an Ladestationen anderer Betreiber laden können.

Das sind deutschlandweit knapp 40.000 Ladepunkte und mehr als 200.000 in 20 Ländern Europas.

An all diesen Ladepunkten laden Sie zu den im jeweiligen Tarif aufgeführten Preisen. Ein Umstand, der bei Mineralöl-Produkten komplett undenkbar wäre – man denke nur mal an den Preisunterschied zwischen Raststätte auf Autobahn und etwas abseits der Autobahn.

Aufgrund der unterschiedlichen Fahr- und Nutzungsprofile von Privat- und Gewerbekunden, haben wir uns deshalb entschieden für alle ein faires und dennoch attraktives Preismodell zu finden.

Im Gegensatz zur privaten Nutzung, finden im gewerblichen Umfeld die Ladevorgänge zum überwiegenden Teil an Stationen Dritter (Roaming) statt, was deutlich höhere Kosten verursacht.

Blockiergebühr

Warum gibt es eine Blockiergebühr?

Jeder hat das Recht zu Laden. Ist ein Ladevorgang abgeschlossen, sollte der Ladepunkt frei gemacht werden für den Nächsten. Immer öfter werden gerade im städtischen Bereich die Stellplätze an den Ladestationen als kostengünstige Parkplätze missbraucht.

Nachvollziehbar ist der Ärger von E-Mobilisten, wenn Ladepunkte und der zugehörige Stellplatz auch über den eigentlichen Ladevorgang hinaus weiterhin besetzt sind und damit nicht genutzt werden können.

Wir wollen sicherstellen, dass unsere Kund*innen immer eine freie Lademöglichkeit in der Nähe finden. Die neue Blockiergebühr trägt zu einer höheren Verfügbarkeit der Ladepunkte für alle MobilityMe Kund*innen bei und sorgt für mehr Fairness an der Ladesäule.

Warum sollen Kund*innen nach vier Stunden Laden an Normalladestationen (AC) mehr bezahlen?

Das tun sie nicht, wenn sie Ladepunkte nach beendetem Ladevorgang wieder für andere freigeben. Der Zeitraum von vier Stunden Anschlusszeit für das Laden basiert auf umfangreichen Analysen von Ladevorgängen an EnBW ODR eigener Ladeinfrastruktur. Das Ergebnis: 95 Prozent aller AC-Ladevorgänge sind nach spätestens drei Stunden beendet. Der Anteil der reinen Standzeit steigt danach deutlich an. Für mehr Flexibilität greift die Blockiergebühr jedoch erst nach der vierten Stunde Anschlusszeit.

Warum sollen Kund*innen nach einer Stunde Laden an Schnellladestationen (DC) mehr bezahlen?

Das tun sie nicht, wenn sie Ladepunkte nach beendetem Ladevorgang wieder für andere freigeben. Der Zeitraum von einer Stunde Anschlusszeit für das Laden basiert auf umfangreichen Analysen von Ladevorgängen an EnBW ODR eigener Ladeinfrastruktur. Das Ergebnis: 90 Prozent aller DC-Ladevorgänge sind nach spätestens 45 Minuten beendet. Der Anteil der reinen Standzeit steigt danach deutlich an. Für mehr Flexibilität greift die Blockiergebühr jedoch erst nach einer Stunde.

Die wichtigsten Informationen zur neuen Blockiergebühr auf einen Blick

Einfach transparent: Nach einer Anschlusszeit von 240 Minuten werden 10 Cent pro Minute an AC-Ladestationen verrechnet. An DC-Ladestationen beträgt die Blockiergebühr 20 Cent pro Minute nach einer Anschlusszeit von 60 Minuten.

Was ist der Kostenairbag für Privatkunden?

Der Kostenairbag sorgt dafür, dass die Ladekosten in den EnBW ODR MobilityMe Privat-Tarifen fair bleiben und jederzeit transparent und planbar sind. Mit dem Kostenairbag schützen wir diejenigen Kund*innen, denen es bei einem Ladevorgang nicht möglich ist, den Ladepunkt nach vier Stunden freizugeben. Der Kostenairbag deckelt die Kosten für die Blockiergebühr je Ladevorgang auf maximal 18,00 Euro.

Informationen zum E-Mobilitäts-Zuschuss

Starthilfe vom Staat: Jetzt in die Elektromobilität einsteigen und bis zu 9.000 € Prämie

Für neue, reine Elektroautos gibt’s vom Staat bis zu 9.000 € Kaufprämie (bis zu 6.750 € für neue Plug-in-Hybridautos). Die Förderung gilt für Neufahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 erstmals zugelassen wurden. Informieren Sie sich über die Förderberechnung und das Förderverfahren inklusive Antragstellung. Hinzu kommen günstige Kredite (z.B. von der KfW) und diverse kommunale Förderungen.

Steuervorteile

Mit Ihrem neuen Elektroauto sind Sie 10 Jahre steuerfrei unterwegs. Bei Firmenwagen wird auch das Aufladen an Ihrer Arbeitsstelle nicht besteuert. Bei Firmenwagen mit privater Nutzung reduziert sich die Besteuerung des geldwerten Vorteils von 1% auf 0,5%.

Weitere Vorteile und Vergünstigungen - Sparen Sie bei Haftpflicht, Kasko & Co.

Einige Versicherer gewähren Besitzern von Elektrofahrzeugen Nachlässe bei der Haftpflicht. Noch mehr sparen können Sie aber bei Voll- und Teilkasko, oft in Verbindung mit speziellen Versicherungsleistungen – z. B. wenn es um den Versicherungsschutz Ihres Akkus geht.

Was muss ich beim Kauf eine Fahrzeugs beachten?

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass das neue Fahrzeug zu Ihren Bedürfnissen passt. Neben der Größe des Fahrzeugs spielt natürlich die Reichweite bei E-Fahrzeugen eine große Rolle. Diese leitet sich aus der Kapazität des Akkus ab. Aber auch die Ladetechnik und die Ladeleistung sind entscheidend. Sie beeinflussen die Länge des Ladevorgangs und damit z.B. die Standzeit die zur Ladung zu Hause benötigt wird um den Akku aufzuladen.

Wir sind für Sie da - Ihr Kontakt zu uns!

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(Montag bis Freitag 7:30 Uhr - 17:00 Uhr)

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