Einweihung Ladestation in Bopfingen

Die EnBW ODR schreitet beim Ausbau des Netzes von Ladesäulen in der Region weiter voran. Auch in Bopfingen steht jetzt eine neue E-Ladesäule in der Bachgasse neben dem IPF-Treff.
Diese wurde am Mittwoch von Bürgermeister Dr. Gunter Bühler sowie Frank Hose (technischer ODR-Vorstand) und Sebastian Maier (ab 01.01.2020 technischer Vorstand) feierlich eingeweiht. An der Ladesäule des Typs „Smight 3.2 ER“ können zwei Elektrofahrzeuge mit bis zu 22 kW geladen werden. Die Säule gehört der ODR und wurde im Rahmen des SAFE-Projekts installiert (SAFE: Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge in Baden-Württemberg).
„Die neue Ladesäule bringt auch die Innenstadt Bopfingens ins Zeitalter der Elektromobilität und passt sehr gut zur modernen Optik unseres neuen Ipf-Treffs“, so Bürgermeister Dr. Bühler.
Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „ODR MobilityME-App“ oder mittels handels-üblicher RFID-Karten. Im Viellader-Tarif, der eine Grundgebühr von 4,99 Euro vorsieht (entfällt als ODR-Kunde), kostet das Laden 29 Cent/kWh an Normalladepunkten (AC) und 39 Cent/kWh an Schnellladepunkten (DC). „Ein einheitlicher Preis pro kWh über alle 30.000 Ladepunkte ist fair und planbar für den Kunden“, so ODR-Vorstand Frank Hose.
Die Kunden haben die Möglichkeit, ihr E-Fahrzeug bequem mit der MobilityMe-Karte oder -App bei den ODR-eigenen Ladesäulen oder Roaming-Partnern europaweit zu laden. So sind alle Lademöglichkeiten in der App in einer übersichtlichen Kartenansicht dargestellt. Man sieht auf einen Blick, wo die nächste Ladestation verfügbar ist, wie viele Anschlüsse es gibt, welchen Typ die Steckverbindung hat und wie hoch die Ladeleistung ist. Mit der App lässt es sich natürlich auch bequem bezahlen und die monatlichen Rechnungen jederzeit einsehen. Alternativ ist das Bezahlen über das Scannen eines QR-Codes an der Ladesäule, dem sogenannten „Direct-Payment“, möglich.

Hintergrundinformationen:
Um dem Bedarf an Ladestationen nicht nur in Ballungszentren, sondern im ganzen Land gerecht zu werden, lautet die zentrale Vorgabe des Förderprogramms: In einem Raster von zehn mal zehn Kilometern befindet sich mindestens eine Station mit mindestens 22 Kilowatt Ladeleistung. In einem zweiten Raster von 20 mal 20 Kilometern soll es zudem mindestens eine Schnellladesäule mit 50 Kilowatt Ladeleistung geben. Insgesamt soll das SAFE-Ladenetz aus mehr als 400 Ladestationen bestehen und mindestens sechs Jahre von den Partnern betrieben werden. Da bereits über 300 vorhandene Ladestandorte der teilnehmenden Partner mit in das Netz einbezogen werden, müssen „nur“ 48 Schnellladestationen und 94 „normale“ Ladestationen neu errichtet werden. Hinzu kommt die Ertüchtigung von zwölf bestehenden Stationen.