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Photovoltaikenergie

Eine PV-Freiflächenanlage auf einem Feld bei leicht bewölktem Himmel

Die Sonne als Energiequelle

Photovoltaik nutzt die Kraft der Sonne, um Strom zu erzeugen. Die Module fangen das Sonnenlicht ein und wandeln es in Energie um, die wir für Haushalte, Unternehmen und die Industrie nutzen können. Das Besondere: PV-Anlagen arbeiten leise, sauber und ohne CO₂-Ausstoß. Große Solarparks liefern zuverlässig grünen Strom und helfen, unsere Energieversorgung nachhaltiger zu machen – für heute und für kommende Generationen.

Ein Solarmodul auf einer grünen Wiese bei blauem Himmel und Sonnenschein
Module einer Solarfreiflächenanlage bei Sonnenschein

Welche Rolle spielt Photovoltaik in der Energiewende?

Freiflächen-Photovoltaik (PV) spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende und der Erreichung der Klimaschutzziele in Deutschland. Um bis 2035 nahezu klimaneutralen Strom zu erzeugen, muss der Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bereits bis 2030 auf mindestens 80 Prozent steigen.

Gleichzeitig steigt der Strombedarf in Deutschland kontinuierlich: Elektromobilität, die zunehmende Digitalisierung und der Umstieg auf elektrische Wärmepumpen treiben den Energieverbrauch deutlich nach oben. Um diesen Bedarf nachhaltig zu decken, müssen Wind- und Solarenergie Hand in Hand arbeiten.

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Fragen & Antworten

Was passiert bei einem Überangebot an Sonnenenergie?

An sehr sonnigen Tagen kann es vorkommen, dass die Stromproduktion die aktuelle Nachfrage übersteigt. Solche Produktionsspitzen entstehen vor allem dann, wenn Photovoltaikanlagen gleichzeitig viel Energie einspeisen, der Verbrauch aber gering ist. Das führt zeitweise zu Stromüberschüssen im Netz.

Diese Überschüsse können sich auf die Strompreise an der Börse auswirken. Wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, können die Großhandelspreise ins Negative fallen. Ein Beispiel dafür war Mai 2025, als die Strompreise in Deutschland erstmals auch für Endkunden zeitweise unter null fielen.

Das Stromsystem ist jedoch darauf ausgelegt, solche Schwankungen aktiv auszugleichen. Dies geschieht durch flexible Erzeugung, Speicher und intelligentes Lastmanagement.

Ist Photovoltaikenergie wirtschaftlich?

Dank der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich die Technologie in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Die Vergütungssätze für eingespeisten Solarstrom werden dabei regelmäßig angepasst.

Im Jahr 2024 deckten Photovoltaikanlagen bereits rund 14 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Nach der Systemkostenstudie 2025 unserer Muttergesellschaft, der EnBW AG, gehört insbesondere die Freiflächen-Photovoltaik mit intelligenter Netz- und Speicherintegration zu den kosteneffizientesten Maßnahmen, um die Klimaziele zu erreichen.

Entscheidend ist dabei weniger der reine Ausbau der Photovoltaik, sondern die Koordination zwischen Erzeugung, Netz und Markt. Wenn Stromproduktion, Speicherung und Verbrauch intelligent miteinander verknüpft werden, können Systemkosten gesenkt und die Netzstabilität verbessert werden.

Reduzieren Photovoltaik - Freiflächenanlagen landwirtschaftlichen Raum?

Freiflächen-Photovoltaikanlagen werden häufig auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtet. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Flächen dauerhaft für die Landwirtschaft verloren sind.

Warum braucht es neue Umspannwerke?

Mit dem Anstieg des Strombedarfs und der zunehmenden Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien hat sich auch die Funktion von Umspannwerken grundlegend verändert. Früher wurde Strom fast ausschließlich von großen zentralen Kraftwerken erzeugt und in eine Richtung zu den Verbrauchern geleitet.

Heute speisen jedoch auch viele dezentrale Erzeuger, wie Photovoltaikanlagen, ins Netz ein. Dadurch muss die Energie in beide Richtungen fließen können.

Moderne Umspannwerke sind daher so ausgelegt, dass sie Strom sowohl aufnehmen als auch abgeben und dabei Netzstabilität und Versorgungssicherheit gewährleisten

Hat der Ausbau der Stromnetze Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit?

Die Energieversorgung in Deutschland ist und bleibt dauerhaft stabil und zählt im europäischen Vergleich zu den zuverlässigsten Stromnetzen überhaupt. Laut dem Präsidenten der Bundesnetzagentur liegt die Stromversorgungsqualität in Deutschland weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Damit das Stromnetz stabil bleibt, greifen verschiedene steuernde und ausgleichende Maßnahmen ineinander:

  • Regelbare Stromleistungen aus Kraftwerken, z. B. Gas und später Wasserstoff
  • Stromimporte
  • Ausbau der Übertragungsnetze, der künftig auch durch hohe Kapazitäten an Speichern unterstützt wird
  • Einspeisemanagement kann entsprechende Anlagen vorübergehend abregeln oder abschalten für eine stabile Frequenz (z. B. bei besonders hoher Produktion)