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Energiespartipps

Reduzieren Sie ganz einfach Ihren Energieverbrauch. Unsere Energiespartipps helfen Ihnen dabei.

Energiespartipps für Zuhause

Der Stromverbrauch von neuen Haushaltsgeräten und Leuchtmitteln hat sich mit den Jahren deutlich reduziert. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern schont auch Ihren Geldbeutel. Wir liefern Ihnen weitere zahlreiche Tipps, die Ihnen dabei helfen, Energie im Haushalt möglichst effizient zu nutzen.

KÜCHE

01

HERD/BACKOFEN

  • Nutzen Sie den Wasserkocher, anstatt Wasser im Topf zum Kochen zu bringen. Dadurch sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Energie.
  • Nutzen Sie den passenden Deckel für den Topf.
  • Nutzen Sie zum Aufwärmen von Speisen die Mikrowelle statt den Herd.
  • Schalten Sie die Kochplatte früher aus und nutzen Sie die Restwärme.
  • Verzichten Sie beim Backen auf das Vorheizen.
dampfender Kochtopf steht auf dem Herd
02

GESCHIRRSPÜLER

  • Spülen Sie das Geschirr nicht vorher ab, entfernen Sie lediglich die Essensreste.
  • Stellen Sie den Geschirrspüler erst dann ein, wenn er voll ist.
  • Schließen Sie den Geschirrspüler an das Warmwasser an. Dadurch muss das Wasser nicht extra aufgeheizt werden und die Spülzeit wird um bis zu 25 Prozent verringert. Zugleich sparen Sie bis zu 40 Prozent Strom.
saubere Weingläser in Spülmaschine
03

KÜHLSCHRANK

  • Empfohlene Kühlschranktemperatur: 7 Grad (jedes weitere Kältegrad verbraucht sechs Prozent mehr Strom)
  • Platzieren Sie Ihren Kühlschrank nicht neben der Heizung, dem Backofen oder dem Herd.
  • Achten Sie darauf, dass die Speisen völlig abgekühlt sind, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen.
  • Schließen Sie die Türe wieder möglichst zügig.
  • Entscheiden Sie sich beim Kauf eines Kühlschranks für ein Gerät mit No Frost-Technik.
offene Kühlschranktür, Blick auf die Lebensmittel im Kühlschrank
04

GEFRIERSCHRANK

  • Empfohlene Gefrierschranktemperatur: -18 Grad
  • Tauen Sie den Gefrierschrank regelmäßig ab, sodass sich keine Eisschicht bildet.
  • Entscheiden Sie sich beim Kauf eines Gefrierschranks für ein Gerät mit No Frost-Technik.
  • Achten Sie darauf, dass das Lüftungsgitter sauber und frei ist, sonst kommt es zu einem Wärmestau.
Eisbecher in vereistem Gefrierfach

WASCHKÜCHE

01

WASCHEN

  • Nutzen Sie das Eco-Programm: Hier wird die Kleidung länger bei niedrigen Temperaturen gewaschen. Dadurch werden weniger Strom und Wasser verbraucht.
  • Vermeiden Sie Kurz-Programme: Hier wird das Wasser in sehr kurzer Zeit erwärmt und somit sehr viel Energie verbraucht.
  • Nutzen Sie das Zusatz-Programm Schleudern bei Textilien, die das zulassen. Denn: Je höher die Schleuderzahl, desto trockener die Wäsche, desto weniger Energie verbraucht der Trockner.
  • Nutzen Sie das Fassungsvermögen voll aus.
  • Waschen Sie leicht verschmutzte Wäsche nur bei 30 bis 40 Grad.
Waschmaschine
02

TROCKNEN

  • Nutzen Sie das Fassungsvermögen voll aus.
  • Wählen Sie eine möglichst kurze Trocknungsdauer.
  • Beim Kauf eines neuen Wäschetrockners entscheiden Sie sich für einen feuchtigkeitsabhängig gesteuerten Wäschetrockner mit Feuchtigkeitssensor. Dieser schaltet sich automatisch ab, sobald der richtige Trocknungsgrad erreicht ist.
  • Oder ganz ohne Energie: Trocknen Sie Ihre Wäsche an einer Wäscheleine.
Wäsche trocknet an Wäscheleine unter blauem Himmel

BAD

01

WASSERHAHN

  • Stellen Sie den Wasserhahn beim Zähneputzen, Rasieren oder Händeeinseifen ab.
  • Ist der Wasserhahn drei Minuten offen, bedeutet das eine Wasserverschwendung von 15 Litern.
  • Wenn der Wasserhahn tropft, lassen Sie ihn dringend reparieren.
Wassertropfen tropft aus Wasserhahn
02

DUSCHE

  • Duschen statt baden: Bei drei minütigem Duschen verbrauchen Sie ca. 30 bis 50 Liter Wasser, bei einem Vollbad ca. 150 bis 180 Liter Wasser.
  • Duschen Sie nicht allzu warm, denn jedes Grad weniger spart Energie.
  • Stellen Sie während des Einseifens das Wasser aus.
Wasser kommt aus Duschkopf
03

TOILETTE

  • Entscheiden Sie sich für eine Toilettenspülung mit einem zwei-Mengen-System und einer Spül-Stopp-Funktion. Dadurch kontrollieren Sie die Menge des Wassers selbst.
  • Läuft durchgehend Wasser in Ihre Toilette, dann kontaktieren Sie dringend einen Fachmann. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Kalkansammlung im Spülkasten.
Toilette mit offenem Klodeckel

BELEUCHTUNG UND MULTIMEDIA

01

BELEUCHTUNG

  • Glühlampen werden heute von genügsameren Leuchtstoff-, Halogen-, LED- und Energiesparlampen ersetzt. Spitzenreiter sind Energiesparlampen, welche in der Anschaffung zwar etwas teurer sind, aber auf lange Sicht sparen Sie bis zu 80 Prozent Energie.
  • Reinigen Sie die Leuchten regelmäßig, denn saubere Leuchten verbrauchen weniger Energie.
  • Nutzen Sie Zeitschaltuhren für Ihre Außenbeleuchtung (zum Beispiel an Weihnachten).
  • Nutzen Sie Solarleuchten für den Garten: Diese halten sogar bis zu acht Stunden, denn die modernen Akkus in den Leuchten sind äußerst ergiebig und stromsparend.
  • Nutzen Sie Bewegungsmelder in Treppenhäusern und Fluren.
  • Durch reflektierende helle Wände verbrauchen Sie auch weniger Strom.
leuchtende Glühbirnen
02

COMPUTER

  • Fahren Sie das Gerät vollständig herunter, anstatt den Stand-By-Modus zu wählen.
  • Bei neueren Modellen können Sie im Energiesparmanager die Energiesparfunktionen Ihres Computers einstellen.
  • Vermeiden Sie den Bildschirmschoner.
  • Schalten Sie den Bildschirm aus.
  • Stecken Sie den Laptop erst an das Netzteil an, wenn sich der Akku im unteren Drittel befindet. Dadurch schützen Sie auch den Akku Ihres Geräts.
Laptop auf einem Tisch neben Tasse und Handy
03

FERNSEHER

  • Je größer der Bildschirm und je besser die Ausstattung, desto höher ist auch der Stromverbrauch.
    • Alte Röhrenfernseher haben den größten Verbrauch.
    • Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung haben den geringsten Verbrauch.
  • Entscheiden Sie sich für einen LCD-Fernseher mit Eco-Funktionen: Die intelligente Steuerung der Bildhelligkeit durch Anpassung an die gegebenen Lichtverhältnisse und der integrierte Bewegungsmelder, sorgen dafür, dass sich der Bildschirm automatisch abschaltet, wenn er erkennt, dass niemand mehr im Raum ist.
Fernbedienung im Fokus, Fernseher im Hintergrund
04

NETZTEILE

  • Nutzen Sie intelligente Ladegeräte: Sie erkennen den Ladezustand des Akkus und schützen vor Überladung.
  • Nutzen Sie Mehrfachsteckdosen mit einem Kippschalter, um mehrere Geräte gleichzeitig vom Strom zu nehmen.
Ladekabel liegt auf dem Tisch

RICHTIG HEIZEN UND LÜFTEN

01

RICHTWERTE RAUMTEMPERATUR

Wenn Sie die Raumtemperatur um ein Grad reduzieren, sparen Sie sechs Prozent Energie.

  • Flur: 15 - 18 °C
  • Schlafzimmer: 15 - 18 °C
  • Küche: 16 - 18 °C
  • Kinderzimmer: 20 °C
  • Wohnzimmer: 20 - 22 °C
  • Bad: 22 – 24 °C
Tablet zur Einstellung der Raumtemperatur
02

HEIZEN

  • Entstauben Sie Ihre Heizung regelmäßig, sowohl von außen als auch von innen. Nur so ist eine gute Zirkulation möglich. Zur Reinigung: Den Deckel des Heizkörpers abnehmen und mit dem Staubsauger oder einem feuchten Tuch die Staubansammlung beseitigen.
  • Installieren Sie ein Thermostatventil: Dieses regelt die Durchflussmenge des Heizkörpers selbstständig, indem es die Umgebungstemperatur misst. Somit bleibt die Raumtemperatur auf dem selbst eingestellten konstanten Wert.
  • Bemerken Sie ein Gluckern Ihrer Heizung, dann müssen Sie den Heizkörper entlüften.
Heizung mit Fokus auf Drehregler für Temperatur
03

LÜFTEN

  • Stoßlüften statt Kipplüften: Durch die kurze Lüftungsdauer kühlen die Wände und Möbel nicht aus und die darin gespeicherte Wärme hilft danach beim Aufwärmen der Frischluft.
  • Lüften Sie mindestens zweimal täglich jeweils ca. fünf bis zehn Minuten, um der Schimmelbildung vorzubeugen.
Vorhang weht aus offenem Fenster heraus

Energie- und Umweltzeichen

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Umwelt- und Prüflabels zusammengestellt, damit Sie sich beim Kauf neuer Geräte in dem Dschungel von Zeichen besser zurechtfinden.

EU-Label

Auf diesem Label finden Sie alle umweltrelevanten Daten, wie Strom- und Wasserverbrauch sowie Gebrauchseigenschaften von Elektrohaushaltsgeräten. Die Bewertung erfolgt in sieben Effizienzklassen von A+++ bis D. Effizienzklasse A++ steht für Geräte mit sehr niedrigem Energieverbrauch bzw. hohem Wirkungsgrad und D für einen hohen Verbrauch bzw. schlechten Wirkungsgrad.

VDE- und GS-Zeichen

Das VDE-Zeichen steht für die Sicherheit des Produkts – und zwar hinsichtlich mechanischer, thermischer, toxischer, radiologischer und sonstiger Gefährdung.

Das nationale GS-Zeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“.

ENERGY STAR®

Der europäische ENERGY STAR® ist ein Programm zur freiwilligen Kennzeichnung stromsparender Bürogeräte, wie z. B. Computer, Bildschirme, Drucker, Kopierer.

Der blaue Engel

Der „Blaue Engel“ wurde 1977 in Deutschland ins Leben gerufen und gilt damit als das älteste Umweltzeichen der Welt. Ausgezeichnet werden Produkte und Angebote, die besonders umweltschonend sind und gleichzeitig hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen.

TCO-Prüfsiegel

Dieses Label erhalten Geräte der Informationselektronik, die die Kriterien für niedrigen Energieverbrauch, Umweltverträglichkeit und Wiederverwertbarkeit erfüllen. Zur Orientierung der Verbraucher steht hinter dem Zeichen die jeweilige Jahreszahl.